Newsletter Mai 2020

Liebe Unterstützer*innen,

fast 2 Monate ist unser letzter Newsletter nun her. Eine Zeit, die für uns alle sehr besonders war und ist. Corona hat sich zu einer weltweiten Herausforderung entwickelt und viele Menschen sind auf unterschiedliche Art und Weise betroffen. Uns geht es da noch verhältnismäßig gut und trotzdem mussten auch wir einige Absagen und Einschränkungen verdauen. Aber wir haben die Zeit auch genutzt und wollen euch mit diesem Newsletter über folgende Themen informieren:

  • Auswirkungen der Corona Pandemie
  • Stand der Vereinsgründung
  • Einrichtung einer Stelle für die Projektarbeit
  • Aktivitäten um den 10. Mai – Jahrestag der Bücherverbrennungen
  • Virtuelle Ausstellung
  • Veränderungen im Onlineatlas

Auswirkungen der Corona Pandemie

Die Absage der Leipziger Buchmesse war sicherlich der größte Brocken für uns. Uns ist durch den Ausfall eine wichtige Plattform zur Präsentation unseres Projektes verloren gegangen. Unmittelbar nach der Buchmesse war eine Ausstellung mit Fotografien in Halle geplant, die leider auch abgesagt wurde. So ging es uns auch mit weiteren Veranstaltungen, die entweder gar nicht oder nur in veränderter, virtueller Form angeboten werden konnten.

Die gewonnene Zeit haben wir genutzt, um an strukturellen Punkten für das Gedenkprojekt zu arbeiten.

Stand der Vereinsgründung

Schon länger ist deutlich geworden, dass durch die Ausweitung der Projektarbeit, sowie für die weitere Entwicklung ein eigener Verein als Träger für das Projekt „Verbrannte Orte“ sinnvoll wäre. Im Herbst letzten Jahres begannen wir die Vereinsgründung vorzubereiten, die wir am 3. März 2020 mit der Gründungsversammlung des Vereins „Verbrannte Orte e.V.“ vollziehen konnten. Nach der erfolgten Eintragung des Vereins in das Vereinsregister am Amtsgericht Dannenberg im April 2020, liegt die Satzung jetzt bei dem zuständigen Finanzamt zur Anerkennung der Gemeinnützigkeit. Sobald diese Prüfung abgeschlossen ist, wird der Verein die Trägerschaft des Onlineatlas und der weiteren Aktivitäten übernehmen. Um die Kontinuität zu gewährleisten, ist der Projektgründer Jan Schenck zum 1. Vorsitzenden des Vereins „Verbrannte Orte e.V.“ gewählt worden.

Einrichtung einer Stelle für die Projektarbeit

Wir haben im Laufe der letzten zwei Jahre, bedingt durch die weiter wachsende Bekanntheit des Gedenkprojektes festgestellt, dass eine kontinuierliche Begleitung, unabhängig von der ehrenamtlichen Arbeit, für das Projekt notwendig ist. Wir haben uns daher entschlossen für den Projektverantwortlichen Jan Schenck eine Stelle zu schaffen. Ursprünglich wollten wir die Stelle im Zuge des Aufbaus der Vereinsarbeit einrichten, bedingt durch die Auswirkungen der Corona Krise haben wir uns entschlossen, die Stelle unmittelbar einzurichten. Wir haben die Lohnkosten der ersten Monate durch Spender*innen und Förder*innen erreichen können. Wir danken allen, die sich an der Finanzierung beteiligt haben.

Aktivitäten um den 10 Mai – Jahrestag der Bücherverbrennungen

In den letzten Wochen waren wir sehr damit beschäftigt, unsere Aktivitäten für den 87. Jahrestag der Bücherverbrennungen vorzubereiten.

Bei den Aktivitäten auf unseren Social Media Kanälen stand der Wunsch im Vordergrund, unsere Reichweite zu erhöhen und wir waren damit erfolgreich. Auf Twitter haben wir in der Woche vor dem 10. Mai über 600 neue Follower dazugewonnen, was sich sofort in der Reichweite des Projekts sichtbar macht.

Auch die Medienarbeit gehört um den 10. Mai für uns immer dazu. Hier konnten wir mit dem Artikel im Jugendmagazin „Jetzt“ der Süddeutschen Zeitung einen tollen Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit des Projektes leisten.

Fast schon Tradition hat unsere Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Anlässlich der „Woche der Meinungsfreiheit“ haben wir drei Videobeiträge erstellt, die der Börsenverein am 10. Mai auf seinen Social Media Kanälen verwendet hat. In den Videos erzählen wir etwas über die Entstehungsgeschichte und die Motivation für die Arbeit an dem Gedenkprojekt und warum wir dieses Thema immer noch aktuell finden.

Virtuelle Ausstellung

Infolge der Auswirkungen der Corona Pandemie haben wir zum diesjährigen 10. Mai etwas besonderes vorbereitet. Pünktlich zum 87. Jahrestag haben wir eine Onlineausstellung mit Fotos aus dem Gedenkprojekt konzipiert und online präsentiert. Das ist für uns ein Weg die Fotos in der Präsentation mehr ihn den Mittelpunkt zu stellen und einen „Ersatz“ für die ausfallenden Ausstellungen zu finden.

Unter ausstellung.verbrannte-orte.de findet ihr die ersten 31 Orte. Sukzessiv sollen weitere Fotos von Orten hinzukommen. Wir werden weiter darüber berichten, wenn es Neues gibt.

Veränderungen im Onlineatlas

In den letzten Jahren sind einige Wünsche bzgl. der Funktionen des Atlas entstanden, die wir mit der aktuellen Software nicht darstellen konnten. An erster Stelle steht hier die Zweisprachigkeit unseres Projektes. Für unsere Smartphone App haben wir bereits alle Basisinformationen ins Englische übersetzt. Nun wollen wir auch unseren Atlas zweisprachig gestalten. Zusätzlich werden wir noch einige neue Funktionen hinzufügen über die wir in den kommenden Wochen auf unseren Social Media Kanälen und unserem Blog berichten werden. Unser Programmierer ist fast fertig und der Neustart ist in den nächsten Wochen geplant.

Das war mal wieder ein kleiner Einblick in die aktuellen Entwicklungen unsres Projekts. Wir bedanken uns bei allen Menschen, die uns finanziell unterstützen und auch bei denen, die uns Rückmeldungen, Hinweise und Anmerkungen gegeben haben. Dieses Interesse ist für uns, gerade jetzt, eine wichtige Motivation.

Viele Grüße,

Jan Schenck

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