Archiv des Autors: Jan Schenck

#75Befreiung – Unser Tweets der Social Media Aktion

Unter dem Hashtag #75Befreiung haben sie viele Gedenkstätten an einer gemeinsamen Social Media Aktion beteiligt. 3 Wochen berichteten sich unter täglich wechselnden Hashtags über ihre Arbeit und Themen. Unser Schwerpunkt lag natürlich bei den Autor*innen Verbrannter Bücher und dem Thema Exilliteratur. Hier nun unsere gesammelten Tweets der letzten 3 Wochen.

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Bericht unserer Thüringenreise

Vom 23. bis zum 29. Januar war ich für das Projekt Verbrannte Orte in Thüringen unterwegs, um die dortigen Orte der NS Bücherverbrennungen für das Gedenkprojekt zu fotografieren. Wie immer, habe ich zusätzlich Veranstaltungen gemacht und mich mit Interessierten getroffen.

Die erste Station meiner Reise war Erfurt. Dort fand die Bücherverbrennung am 29. Juni 1933 vor der Cyriaksburg statt. In den Orginalquellen ist zu lesen, dass die Verbrennung nach einem Jugendsportfest stattfand. Daraus schloss ich das der heutige Ort nur oben im Bereich des EGA Geländes liegen kann. Nur dort ist eine Fläche vorhanden wo ein solches Fest stattgefunden haben kann. Heute befindet sich dort ein Skulpturengarten und es laufen die Vorbereitungen für die BUGA 2021. Ob es dann wohl eine Erinnerung vor Ort geben wird? Bisher gibt es keine Gedenkplatte oder ähnliches. Bis zum abendlichen Treffen mit interessierten hatte ich noch etwas Zeit und besuchte die Alte Synagoge. Ein Bau aus dem 14. Jahrhundert dessen Besuch sehr zu empfehlen ist. Abends in der Kneipe kam es leider zu Ortsmissverständnissen so dass nicht alle zusammen saßen. Trotzdem sind auch für Erfurt tolle Kontakte entstanden. https://verbrannte-orte.de/erfurt

Am Freitag ging es nach Hildburghausen. Die dortige Bücherverbrennung fand am 22. Mai 1933 auf dem Marktplatz statt. Der Platz hat sich fast gar nicht verändert. Das fotografieren ging relativ schnell, so dass ich die verbleibende Zeit nutzte um mich im Regionalgeschichtlichem Bestand der örtlichen Bibliothek umzusehen. Auf den historischen Fotos aus dem Jahr 1933 ist zu sehen das sich der Platz kaum verändert hatte. https://verbrannte-orte.de/hildburghausen

Weiter ging es nach Saalfeld. Ein Zwischenstopp auf meiner Reise an dem es keine Verbrennung gab. Allerdings war ich ins Wahlkreis- und Jugendbüro der Linken Abgeordneten Katharina König eingeladen um über unser Projekt zu berichten. Eine kleine Veranstaltung mit 10 Besucher*innen und ein netter Abend mit den örtlichen Aktiven folgte. Die Gespräche haben mir wieder gezeigt, wie wichtig diese kleinen Orte sind damit sich alternative Jugendliche engagieren und organisieren können. In Saalfeld traf ich mich außerdem mit einem Redakteur des MDR für ein Interview.

Am Samstag brach ich zeitig nach Mühlhausen auf, da ich dort eine Verabredung mit einem Redakteur der Lokalzeitung hatte. Leider machte mir eine Autopanne einen Strich durch die Rechnung. Stundenlanges Warten, Abschleppen und Tauschauto waren die Folge. Alles in Allem hatte ich noch Glück und konnten meine Reise fortsetzen und schaffte es sogar noch zum verschobenem Treffen mit dem Redakteur.

Im Gespräch tauchte die Frage auf, ob es in Mühlhausen wohl 2 Verbrennungen gegeben hatte? Er recherchierte im Nachgang zu unserem Gespräch beim Stadtarchiv und meldete sich vor ein paar Tagen mit den Ergebnissen zurück. Es gab in Mühlhausen keine 2. Verbrennung. Nur am 20. ;Mai 1933 fand eine Bücherverbrennung auf dem Blobach statt. https://verbrannte-orte.de/mühlhausen

Kahla, meine nächste Station, ist eine besondere Geschichte. Eine der Bücherverbrennungen die uns nur durch Zufälle bekannt geworden ist. Bei unseren Recherche stießen wir auf einen Eintrag der Internetseite der Stadtbibliothek Kahla. Hier war zwar das Datum einer Verbrennung genannt, es fehlte leider jede zusätzliche Informationen. Ein Anruf bei der Bibliothek und das weiterreichen ans Stadtarchiv brachten den Kontakt zu einem Lokalhistoriker. Mit ihm traf ich mich am Sonntag Mittag in Kahla. Er hatte im Vorlauf etwas recherchiert so das wir auch den heutigen Ort der Verbrennung vermutlich recht genau lokalisieren konnten. Heute befindet sich dort das Freibad.

Nachmittags traf ich mich mit einer Ehrenamtlichen des Demokratieladens. Am nächsten Vormittag folgte ein weiteres Treffen im Demokratieladen mit den Hauptamtlichen. Viele Ideen für eine gemeinsame Zusammenarbeit entstanden und ich denke ich werde sicherlich wieder nach Kahla kommen. https://verbrannte-orte.de/kahla

Am Montag den 27. Januar und somit dem 75 Jahrestag der Befreiung von Auschwitz war ich in Jena. Im Anschluss an eine Gedenkveranstaltung fand gemeinsam mit einem Lokalhistoriker eine Veranstaltung in der JG Stadtmitte statt, auf der ich das Projekt vorstellte. Auch in Jena gab es viele Ideen für gemeinsame Aktivitäten und so werde ich sicherlich auch dorthin nochmal kommen. Ich war sehr froh diesen Tag im Gedenken und Aktiv gegen Rechts gemeinsam mit anderen verbringen zu können. https://verbrannte-orte.de/jena

Am Vorletzten Tag ging es nach Weimar. Genauer gesagt nach Niedergrunstedt bei Weimar, dort fand am 21. Juni 1933 die Bücherverbrennung statt. Durchgeführt vom Deutschen Handelsgehilfen Verband im Beisein eines Großteils der Niedergrunstedter Bevölkerung.

Ich war dort mit einem ortsansässigem Lehrer, der sich mit der regionalen Geschichte beschäftigt hatte, verabredet und lies mir von ihm den Ort zeigen. Der genaue Ort der Niedergrunstedter Verbrennung ist unbekannt, so dass ich zum fotografieren den Ort des Gedenkbaumes gewählt habe. Dieser Ort wird auch zukünftig im Atlas verzeichnet sein.

Abends gab es in Weimar ein Treffen mit Interessierten. Wie schon schon in Kahla und Jena entstanden dort viele gute Ideen für gemeinsame Aktionen. https://verbrannte-orte.de/niedergrunstedt

Der letzte Tag der Reise bot nochmal volles Programm. Los ging es nach Hirschberg. Ein Ort mit einer Bücherverbrennung die wir vorher nicht auf dem Schirm hatten und auf die ich während meiner Reise hingewiesen wurden. Obwohl wenig Informationen existierten und ich nur ein historisches Foto der Verbrennung als Anhaltspunkt hatte entschied ich mich zu versuchen den heutigen Ort zu finden. Glücklicherweise ist Hirschberg recht übersichtlich und nach wenigen Metern hatte ich den Ort der Bücherverbrennung gefunden. Ich machte die Fotos und weiter ging es nach Altenburg.

https://verbrannte-orte.de/hirschberg und https://verbrannte-orte.de/altenburg

Dort angekommen parkte ich auf dem Parkplatz der am Ort der Bücherverbrennung liegt. Ich machte meine Fotos, guckte mich ein wenig um und machte mich auf dem Weg nach Hause.

Alles in Allem war der Thüringenbesuch eine tolle Reise. Ich habe viele aktive Leute kennengelernt und wir haben viele gemeinsame Idee entwickelt. Das die Finanzierung zu einem Großteil durch die Thüringische Staatskanzlei übernommen wurde machte diese Reise erst möglich.

Besonders gefreut hat mich die Idee einer Vernetzung von Aktiven in Thüringen zum gemeinsamen Gedenken an die Bücherverbrennungen. Wir werden unser möglichstes tun um dieses Vorhaben zu unterstützen.

Auch die Presseveröffentlichungen waren natürlich gut um die Bekanntheit unseres Projektes zu steigern. Eine Auflistung findet ihr auf unserem Blog.

Ein paar Worte noch zur Finanzierung. Warum brauchen wir so „viel“ Geld für eine Reise nach Thüringen? Eine Frage die uns auch für andere Bundesländer schon gestellt wurde. Hier ein paar Bestandteile unserer Kosten:

Personalkosten und Honorare: Ein großer Teil unserer Projektarbeit findet ehrenamtlich statt. Mittlerweile hat unser Projekt eine Größe erreicht die es unmöglich macht dieses rein ehrenamtlich zu stemmen. Daher versuchen wir über Projektförderungen Personalkosten und Honorare zu finanzieren.

Reisekosten: Auf unseren Rundkosten sind wir meistens mit dem Auto unterwegs, da wir einiges an Fotoequipment und Infomaterial dabei haben. Für die gefahrenen Kilometer rechnen wir 0,2€/km. Am Ende der Thüringenreise hatten wir 1567km auf dem Tacho. Unsere Routenplanung richtet sich leider nicht immer nach dem kürzestem Weg, sondern auch nach Terminen.

Druck und Materialkosten: Von jedem Ort drucken wir Postkarten und Fotoprints für Ausstellungen. Außerdem müssen natürlich Filme und Laborkosten bezahlt werden.

Für Thüringen fehlen uns aktuell noch 691€ um unsere Kosten zu decken. Unterstützen könnt ihr uns auf https://www.betterplace.org/p59750 oder durch direkte Überweisungen auf unser Konto.

Newsletter Dezember 2019

Liebe Unterstützer*innen,

mit einem letzten Newsletter im Jahr 2019 melden wir uns kurz vor Weihnachten mit ein paar Neuigkeiten bei euch.

Thüringen

Ende Januar 2020 fahren wir nach Thüringen, um die dortigen Orte der NS Bücherverbrennungen für unser Projekt zu fotografieren. In diesem Zuge werden wir, zusammen mit Kooperationspartner*innen, vor Ort 4 bis 5 Veranstaltungen durchführen, bei denen wir unser Projekt vorstellen. Die Termine stehen leider noch nicht alle fest. Mitte Januar erhaltet ihr einen kurzen Newsletter mit den Terminen.

Verein und Fördermitgliedschaften

Wie schon berichtet sind wir gerade dabei einen eigenständigen und gemeinnützigen Verein für das Projekt zu gründen. Ziel ist es eine langfristige Weiterentwicklung des Projektes zu gewährleisten. Hier sind wir mit den letzten Schritten beschäftigst und hoffen den Verein im Januar 2020 anmelden zu können.

Mit der Vereinsgründung wollen wir u.a. die Möglichkeit schaffen, unser Projekt mit Fördermitgliedschaften regelmäßig unterstützen zu können. Wir hoffen viele Interessierte zu finden, die Lust haben uns regelmäßig in der täglichen Projektarbeit zu unterstützen. Wenn ihr Interesse daran haben, meldet euch gerne schon jetzt bei uns.

Neues auf der Webseite

Auch auf unseren Webseiten ist Neues passiert. Im Atlas sind wieder zwei, uns bisher unbekannte, Orte der Bücherverbrennungen hinzugekommen.

Informationen zur Verbrennung in Herne findet ihr unter: https://verbrannte-orte.de/herne

Den Ort der Verbrennung in Sebnitz, zusammen mit einigen Informationen, findet ihr unter https://verbrannte-orte.de/sebnitz

Auf unserem Blog haben wir die Möglichkeit geschaffen, unser Infomaterial auch online zu bestellen. Unter https://blog.verbrannte-orte.de/infomaterial-bestellen/ findet ihr Flyer, Plakate und Postkarten.

Außerdem haben wir eine Bibliographie unserer Bibliothek online gestellt. Diese umfasst mittlerweile 160 Bände. Schwerpunkt liegt auf den Bücherverbrennungen und den Autor*innen der verbrannten Werke. Zusätzlich haben wir Bücher zu den Themen NS Gedenken und Widerstand in unserem Bestand.

Auf http://blog.verbrannte-orte.de/bibliothek/ findet ihr die, noch unsortierte, Liste.

Spenden

An dieser Stelle wollen wir uns bei allen Unterstützer*innen bedanken. Unser Projekt ist neben den institutionellen Projektförderungen auf Spenden von Privatleuten und Unternehmen angewiesen. Die Spenden finanzieren einen Teil unserer täglichen Arbeit und sorgen dafür, dass wir unser Projekt weiterentwickeln können.

Spenden könnt ihr sowohl online auf https://www.betterplace.org/p59750 als auch klassisch mit einer Überweisung auf unser Konto.

Kommunikationszentrum Meuchefitz e.V.
IBAN: DE60 2585 0110 0044 0578 42
BIC: NOLADE21UEL
Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg
Verwendungszweck: Verbrannte Orte

Unter http://blog.verbrannte-orte.de/wie-unterstutzen/ haben wir zudem weitere Möglichkeiten der Unterstützung zusammengestellt.

Wir wünschen euch schöne und friedliche Feiertage und ein erfolgreiches Jahr 2020.

Viele Grüße

Jan Schenck

PS: Spendenbescheinigungen verschicken wir zusammen mit unserem Jahresrückblick Mitte Februar.

Newsletter Oktober 2019

Newsletter Oktober 2019

Liebe Interessierte des Projektes “ Verbrannte Orte“,

kurz vor der Frankfurter Buchmesse wollen wir euch mit diesem Newsletter über folgende Themen informieren:

  • Neue Orte der NS Bücherverbrennungen im Onlineatlas
  • Berichte von Veranstaltungen, Vorträgen, Ausstellungen
  • Buchmesse Frankfurt
  • Förderantrag „Demokratie leben“
  • Recherchereise Thüringen

     

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Buchmesse Frankfurt

Wir sind auch dieses Jahr auf der Buchmesse in Frankfurt.

Wir freuen uns auf euren Besuch in Halle 3.1 Stand G92

Newsletter Juni 2019

In diesem Newsletter wollen wir euch über folgende Themen informieren:

  • Foto- und Recherchereise nach Thüringen
  • Sachsen und Sachsen-Anhalt
  • Neue Orte im Onlineatlas
  • Buchmessen in Leipzig und Frankfurt
  • Termine im Juni

Foto- und Recherchereise nach Thüringen.

Im Winter 2019 wollen wir nach Thüringen um die dortigen Orte der NS Bücherverbrennungen für unseren Onlineatlas zu fotografieren. Geplant sind Besuche in:

  • Niedergrunstedt / Weimar
  • Jena
  • Erfurt
  • Hildburghausen
  • Altenburg
  • Mühlhausen

Wie immer, sind wir auf der Suche nach Projekten, Initiativen oder Einzelpersonen, die uns einladen, um unser Projekt mit einem Vortrag vorzustellen. Wie bei jeder Foto- und Recherchereise haben wir auch hier die Bitte um Unterstützung, wenn in einem der Orte über lokale Zusammenhänge Fördermöglichkeiten angeboten werden können. Wir sind an jedem Hinweis interessiert und freuen uns, wenn ihr euch bei uns meldet.

http://blog.verbrannte-orte.de/kontakt/

Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Ende Februar waren wir in Sachsen und Sachsen-Anhalt unterwegs, um die dortigen Orte der Bücherverbrennungen für den Onlineatlas zu fotografieren. Neben einer erstaunlichen Resonanz in den Medien, haben wir mit vielen Akteuren vor Ort tollen und spannende Diskussionen führen können. Darüber hinaus haben wir immer wieder Informationen und Hinweise zu den lokalen Geschehnissen erhalten.

Leider haben wir, dadurch dass wir keine institutionellen Mittel erhalten haben, immer noch eine Lücke in der Finanzierung der Foto- und Recherchereise. Es fehlen noch 157 Euro, um die Aufwendungen, die uns entstanden sind decken zu können. Spendenmöglichkeiten findet ihr auf unserem Blog. http://blog.verbrannte-orte.de/spenden-2/

Neue Orte im Onlineatlas.

Nach der Leipziger Buchmesse haben wir 4 neue Orte der Bücherverbrennungen in den Onlineatlas aufnehmen können. Diese Orte waren uns vorher nicht bekannt, die Informationen haben uns auf der Foto- und Recherchereise durch Sachsen und Sachsen-Anhalt, oder direkt auf der Buchmesse in Leipzig erreicht. Wieder einmal wurden wir dadurch in der Überzeugung bestätigt, hier an einer wichtigen Sammlung und Informationsplattform zu arbeiten.

Über die Hintergründe und Geschichten zu den Orten haben wir in einem Blogpost berichtet.

http://blog.verbrannte-orte.de/2019/05/02/neue-orte-der-ns-bucherverbrennungen-im-atlas-veroffentlicht/

Buchmessen in Leipzig und Frankfurt.

Nach der Buchmesse in Leipzig ist vor der Buchmesse in Frankfurt.

Der Besuch in Leipzig hat uns auch in diesem Jahr eine starke Bestätigung für das Projekt „Verbrannte Orte“ gegeben. Neben viel Altbekannten konnten wir dort auf der Buchmesse drei Neuerungen präsentieren. Wir hatten einen Flyer dabei, in dem knapp und präzise das Projekt mit einigen Bildern vorgestellt wird. Darüber hinaus haben wir ein Plakat entworfen, welches in Buchhandlungen oder bei Veranstaltungen, bei Ausstellungen oder bei anderen sich bietenden Gelegenheiten aufgehängt werden kann. Ebenfalls neu ist eine App, damit der Atlas auch über das Smartphone aufgerufen werden kann.

Höhepunkt in Leipzig war sicherlich die Bildübergabe an den Geschäftsführer des Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Herrn Alexander Skipis. Die Bildübergabe war auch der Dank, von unserer Seite, für die vielfältige Unterstützung, die wir schon seit längerer Zeit durch den Börsenverein erhalten haben.

Wir waren in diesem Jahr überwiegend mit drei Personen am Stand vertreten. Der Besucherandrang, sowie die vielfältigen Kontakte haben gezeigt, dass dies auch nötig ist um dem Interesse gerecht zu werden.

Und nach der Buchmesse ist eben auch vor der Buchmesse. Wir sind abermals nach Frankfurt eingeladen und freuen uns, dort unser Erinnerungsprojekt vom 16.-20. Oktober präsentieren zu können.

Termine

Der Juni ist ein voller Monat für uns. 2 Vorträge, 1 Ausstellung und das Gedenkstättenseminar stehen auf unserem Programm.

Am 13. Juni geht es in Berlin los. Wir stellen dort unser Projekt in der Olga Benario Galerie vor. Um 19:30 Uhr geht es los. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung Berliner Bibliotheken im Nationalsozialismus statt.

https://galerie-olga-benario.de/

Vom 21. bis zum 24. Juni sind wir in Neu Isenburg. Auf Einladung des Stadtarchivs findet dort eine Ausstellung statt, die wir mit aufbauen und anschließend präsentieren werden. Darüber hinaus sind wir eingeladen, den Ort der dortigen Bücherverbrennung zu fotografieren.

Die Ausstellung wird am 24. Juni um 18 Uhr im Rathaus eröffnet.

Mehr Infos hier.

Von Neu- Isenburg geht es dann nach Leipzig. Dort stellen wir unser Projekt im Rahmen der „Jüdischen Woche“ in der Deutschen Nationalbibliothek vor.

Am 26. Juni um geht es um 19:00 Uhr los.

Mehr Infos hier.

Im Anschluss geht es für uns als Teilnehmer zum 65. Gedenkstättenseminar nach Bad Arolsen. Wir hoffen auf vielen spannenden Kontakte und Begegnungen.

Soweit ein kleiner Einblick in unsere aktuelle Projektarbeit.

Wir wünschen euch einen schönen Sommeranfang.

Alles Gute

Jan Schenck

Newsletter März 2019

Mit diesem Newsletter wollen wir euch über die folgenden Themen informieren:

1. Foto- und Recherchereise nach Sachsen und Sachsen-Anhalt
2. Veranstaltung zur „Digitalen Erinnerung“ am August Bebel Institut Berlin
3. Buchmesse Leipzig 2019
4. Neues Infomaterial – Plakat und Flyer
5. Smartphone App

1. Bericht von unserer Foto- und Recherchereise nach Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Ende Februar waren wir in Sachsen und Sachsen-Anhalt unterwegs, um die dortigen Orte der NS Bücherverbrennungen für unseren Onlineatlas zu fotografieren. Besonders bei dieser Tour, war für uns die große Presseresonanz. 2 Zeitungsartikel, 2 Fernsehbeiträge und mehrere Radiobeiträge waren eine super Gelegenheit um unser Projekt bekannter zu machen.

Außerdem haben wir wieder viele spannende Menschen getroffen. In Bautzen haben wir, zum ersten Mal, ein abendliches Kneipentreffen organisiert. Dies war ein Ersatz, da dort so kurzfristig keine Veranstaltung möglich war. Auch in Leipzig, haben wir in eher lockerer Runde zusammen gesessen und über die lokalen Besonderheiten gesprochen.

In Querfurt, in der Nähe von Halle, waren wir zu einer Veranstaltung am dortigen Gymnasium eingeladen. Vielen Dank dafür an das Bündnis für ein „Weltoffenes Querfurt“.

Den ausführlichen Bericht über unsere Foto- und Recherchereise findet ihr auf unserem Blog.

http://blog.verbrannte-orte.de/2019/03/13/bericht-von-unser-foto-und-recherchereise-nach-sachsen-und-sachsen-anhalt/

Leider haben wir keine Förderung für diese Tour bekommen, so dass wir zur Deckung unserer Kosten auf Spenden angewiesen sind. Knapp 190€ fehlen noch, damit wir die Aufwendungen gedeckt bekommen.

https://www.betterplace.org/p59750

2. Bericht von der Veranstaltung am August Bebel Institut.

Anfang März waren wir vom August Bebel Institut nach Berlin eingeladen, um dort, auf einer Veranstaltung, mit Anderen über „Digitale Erinnerung“ zu diskutieren. Die Veranstaltung war von ca. 30 Leuten besucht. Durch eine kurze Vorstellungsrunde konnten wir in unserem Input gut auf die Interessen der Anwesenden eingehen. Ein langer Vortrag mit vielen Fragen und Diskussion war die Folge. Alles in Allem ein sehr spannender Abend von dem wir hoffen, dass er den Anwesenden eine Inspiration für ihre Erinnerungsarbeit war.

Eventuell ergibt sich in Kooperation mit dem August Bebel Institut auch die Möglichkeit für eine Ausstellung im nächsten Jahr. Wir würden uns sehr freuen.

3. Buchmesse Leipzig 2019.

Im März steht natürlich die Vorbereitung auf die Leipziger Buchmesse für uns im Vordergrund.

Der Messestand wurde aus dem Winterquartier geholt und neu gestrichen. Wir haben Flyer und Plakate gemacht die wir auf der Messe erstmals anbieten können. Die neuen Bilder aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen sind zu Postkarten und Drucken für den Messestand verarbeitet. Wir sind also gut vorbereitet.

In 3 Tagen wird das Auto gepackt und es geht los nach Leipzig. Möglich gemacht, unter anderem, von der Leipziger Messegesellschaft, die uns großzügige Sonderkonditionen gewährt.

Wir freuen uns, wenn ihr bei uns am Stand besucht, um euch über die aktuellen Entwicklungen unseres Projektes zu informieren.

Ihr findet uns, wie im letzten Jahr, in Halle 3 Stand D210

Außerdem stellen wir das Projekt auf drei Veranstaltungen vor.

  • 21.3. 14:30 – 15:00 Forum Sachbuch Halle 3 E201
  • 23.3. 12:00 – 12:30 Forum Sachbuch Halle 5 F401/G410
  • 24.3. 15:00 – 15:30 Leseinsel Sachbuch Halle 3 B600

 

4. Plakate und Flyer.

Anlässlich der Buchmesse haben wir es endlich geschafft Flyer und Plakate zu zu entwerfen. Die Plakate werden gegen eine Spende abgeben. Die Flyer sind kostenlos, damit sie auch weiter verteilt werden können.

Wer nicht auf die Buchmesse kommen kann, hat demnächst auch die Möglichkeit Flyer, Plakate und Postkarten über unsere Internetseite zu bestellen.

5. Smartphone App.

Unser Programmierer hat fleißig im Hintergrund gewerkelt. Pünktlich zur Buchmesse wollen wir eine Smartphone App für unser Projekt veröffentlichen. Alle Informationen die auf unserer Internetseite zur Verfügung stehen sind dann auch mit dem Mobilgerät zugänglich. Unterstützt wird die App von den Betriebssystemen IOS und Android.

Für die App haben wir zudem den Atlas ins Englische übersetzt. Mit Ausnahme der Hintergrundtexte und des Historischen Materials sind sämtliche Informationen auf Englisch verfügbar.

Die App ist ab Ende nächster Woche in den beiden App Stores zu finden.

Wir wünschen euch einen schönen Frühlingsanfang und hoffen viele von euch auf der Buchmesse in Leipzig zu treffen.

Alles Gute

Jan Schenck

Bericht von unser Foto- und Recherchereise nach Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Los ging es einen Tag früher als geplant in Berlin. Dort hat ein befreundeter Fotograf einige Portraits von mir gemacht, damit ich endlich ordentliche Bilder habe, wenn ich auf Kongresse oder Tagungen eingeladen werde.

Von Berlin ging es nach Bautzen. Hier war ich für den Freitag Abend mit Anna-Lena Schmidt verabredet um mich über unser Projekt, aber auch über die aktuelle Situation in Bautzen auszutauschen. Ein paar weitere Interessierte kamen noch dazu und so wurde es ein netter und spannender Abend mit viel Austausch. Allen war vorher die Bautzener Bücherverbrennung nicht bekannt.

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Newsletter Februar 2019

Newsletter Februar

Ein kurzer Newsletter, um auf die kommenden Termine hinzuweisen.

Rundreise durch Sachsen und Sachsen-Anhalt

Vom 22. bis 26. Februar bin ich in Sachsen und Sachsen-Anhalt unterwegs, um die dortigen Orte der NS Bücherverbrennungen zu fotografieren. Uns ist wichtig dies noch vor der Leipziger Buchmesse zu erledigen, damit wir die Bilder dort präsentieren können. Deswegen war die Terminplanung für diese Tour sehr kurzfristig, sodass (mit Ausnahme von Querfurt) leider keine Veranstaltungen organisiert werden konnten.

  • Bautzen 23.2. – Hier treffen wir uns zu einem entspannten Zusammenkommen am 22.2. um 19:00 – Ort per Mail erfragen.
  • Zwickau 24.2.
  • Leipzig 25.2.
  • Halle 26.2.
  • Querfurt 26.2. 18:00 – Gymnasium Querfurt. Ausstellung und Reisebericht der Schüler*innen des Gymnasiums und der “Quer-Bunt”-Sekundarschule über ihre Gedenkstättenfahrt nach Treblinka 2018 sowie Vorstellung des Projektes “Verbrannte Orte”.

Für Bautzen, Zwickau und Leipzig werde ich folgende Idee ausprobieren: Ich schlage Treffpunkte in einer netten Kneipe vor und dort können wir uns dann mit Interessierten treffen und austauschen. Orte und Zeiten gebe ich am Wochenende auf unserem Blog bekannt.

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Frankfurt, Offenbach und Schleswig Holstein sind online.

Im Mai letzten Jahres waren wir viel unterwegs um neue Orte dem Onlineatlas der NS Bücherverbrennung hinzufügen zu können.

Anfang Mai waren wir, eingeladen vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels, in Frankfurt und Offenbach.

Ende Mai waren wir, gefördert von der Rosa Luxemburg Stiftung und dem Landesbeauftragten für politische Bildung, in Schleswig Holstein unterwegs.

Endlich sind nun alle Panoramen und Großformataufnahmen online.