Author Archives: Jan Schenck

Rundreise Schleswig-Holstein

Seit 2 Tagen bin ich auf Rundreise zu den Orten der nationalsozialistischen Bücherverbrennungen in Schleswig-Holstein.
Unterstützt durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung und den Landesbeauftragten für Politische Bildung fotografiere ich die Orte und treffe mich mit KooperationspartnerInnen. Ziel der Rundreise ist alle Orte in Schleswig-Holstein dem Onlineatlas hinzu zu fügen.
Die letzten 2 Tage war ich in Helgoland und gleich mache ich mich auf dem Weg nach Schleswig.
24.5. Schleswig
25.5. Flensburg
26.5. Lübeck
27.5. Rendsburg
28.5. Kiel – Hier findet eine Veranstaltung in der Uni statt. (Mehr dazu, weiter unten)
1.6. Eutin
Wir freuen uns über Pressekontakte und sind während der gesamten Rundreise zu erreichen.
info@verbrannte-orte.de
http://verbrannte-orte.de
Twitter: @picturexnet
+49.(0)170.81.56.374
Facebook: Verbrannte.Orte

Am 28.5. stellen wir in Kiel auf einer Veranstaltung des “Runden Tisch gegen Rassismus” das Projekt Verbrannte Orte vor.
18:00 Uhr Audimax der CAU Kiel, CAP 2, Hörsaal C

VERBRANNTE ORTE – Ein Onlineatlas zu den nationalsozialistischen Bücherverbrennungen

Lesen gegen das Vergessen in Frankfurt

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat uns nach Frankfurt eingeladen, um dort an der Gedenkveranstaltung “Lesen gegen das Vergessen: Frankfurt gedenkt der Bücherverbrennung vor 85 Jahren” teilzunehmen. In diesem Zuge bin ich am Wochenende in Frankfurt und Offenbach unterwegs und fotografiere die dortigen Orte der Bücherverbrennung.

Lesungen und Gespräche für die Freiheit des Wortes | u.a. mit Bodo Kirchhoff, Gerd Koenen, Olga Martynova, Frank Witzel

Am 10. Mai jähren sich die in der Nazizeit begangenen Bücherverbrennungen zum 85. Mal. 1933 wurden in Frankfurt am Main wie in zahlreichen anderen deutschen Städten von den Nationalsozialisten geächtete Bücher vernichtet – ein erschütternder Angriff auf die Meinungs- und Publikationsfreiheit und auf die Demokratie. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, das Kulturdezernat der Stadt Frankfurt am Main und das Historische Museum Frankfurt halten mit einem entschiedenen „Nie wieder!“ die Erinnerung wach und laden zur Veranstaltung „Lesen gegen das Vergessen: Frankfurt gedenkt der Bücherverbrennung vor 85 Jahren“ ein.
Autorinnen und Autoren aus Frankfurt und Umgebung geben ihren Kolleginnen und Kollegen von 1933 ihre Stimme. Sie lesen aus Werken, die vor 85 Jahren verbannt und den Flammen ausgeliefert wurden. Gespräche und Wortbeiträge gedenken des Geschehens und rücken die Bedeutung des Gedenktages in der heutigen Zeit in den Blick.

Programm
Es lesen: Bodo Kirchhoff, Gerd Koenen, Olga Martynova und Frank Witzel
Es sprechen: Dr. Ina Hartwig (Kulturdezernentin Stadt Frankfurt am Main), Dr. Jan Gerchow (Direktor Historisches Museum Frankfurt), Jan Schenck (Fotograf, Projekt „Verbrannte Orte“) und Alexander Skipis (Hauptgeschäftsführer Börsenverein des Deutschen Buchhandels)
Moderation: Alice Engel (Hessischer Rundfunk)

Montag, 7. Mai 2018, 20 Uhr
im Historischen Museum Frankfurt, Sonnemann-Saal

Der Eintritt ist frei.

Unser März Newsletter ist verschickt.

Was ist im März bei „Verbrannte Orte“ passiert?

Buchmesse:
Der März war sehr ereignisreich für uns. Zentrales Event war natürlich die Buchmesse in Leipzig. Die Messe war so voll gepackt mit Erlebnissen, dass wir dazu 2 eigene Berichte verfasst haben.
Teil 1.
Teil 2.
Hier nur soviel: Die Präsentation auf der Messe war ein voller Erfolg. Wir haben über 4000 von unseren Postkarten verteilt, sehr viel positives Feedback bekommen und viele interessante Gespräche geführt. Wir haben Infos zu neuen Orten der Bücherverbrennungen erhalten und unseren Newsletter auf über 200 AbonnentInnen erweitert. Mehr zur Buchmesse findet ihr in den ausführlichen Berichten.
Für die Finanzierung der Buchmesse fehlen uns noch ca. 230€. Unterstützt uns jetzt auf
Betterplace.org

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Bericht von der Buchmesse in Leipzig 2. Teil

Zwei Wochen Urlaub und Erholung,von der doch sehr anstrengenden Buchmesse, bin ich nun wieder zurück. Als erstes will ich euch von der Präsentation auf der Messe berichten, die für uns ein voller Erfolg war.
Über den Aufbau und die ersten 2 Tage habe ich ja schon während der Messe berichtet, zusammen mit einigen Fotos.
An dieser Stelle als Erstes der Dank an Alle die geholfen haben, diese Chance zu nutzen.

  • Danke an alle die uns finanziell unterstützt haben.
  • Danke an den Tischler der mit uns den Stand gebaut hat.
  • Danke an unseren Aufbauhelfer.
  • Danke an den Grafiker für das Bannerlayout.
  • Danke an die 2 Ehrenamtlichen, die 4 Tage den Messestand mit betreut haben.
  • Danke an alle anderen die uns im Hintergrund geholfen haben.
  • Und natürlich auch Danke an die Leipziger Buchmesse für die Einladung, mit der Chance das Projekt einem großen Publikum zu präsentieren.

Uns fehlen noch ca. 230€ zur Finanzierung der Messe. Spendet jetzt auf https://www.betterplace.org/p59750
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Halbzeit auf der Buchmesse!

Ein kurzer Bericht von den ersten 2 Tagen Buchmesse in Leipzig:
Wir können jetzt schon sagen ” Es hat sich gelohnt!”
Die Aufbauphase lief gut und ohne Probleme. Ein bisschen nervenaufreibend, weil ich keinerlei Erfahrungen mit eigenem Messestand habe. Außerdem hatte ich keinerlei Vorstellungen über die Buchmesse.
Kurz lässt es sich so zusammenfassen: Es hat sich gelohnt. Viele Leute zeigen Interesse. Wir sind zu dritt am Stand und die meiste Zeit sind wir alle in Gespräche vertieft. Auch die Postkarten finden rege Abnahme. Wir kriegen viel gutes Feedback zum Projekt und zu der Wichtigkeit. Was uns besonders freut, es ergeben sich viele Spannende Kontakt. Davon aber später mehr.
Jetzt noch ein paar Fotos damit ihr euch vorstellen könnt wie es aussieht. Wenn ihr auf dem laufenden bleiben wollt, folgt uns auf Twitter: twitter.com/picturexnet


Verbrannte Orte auf der Buchmesse in Leipzig

Es haben sicherlich viele von euch schon gehört:
Wir fahren zur Leipziger Buchmesse! Die Messe hat uns eingeladen Verbrannte Orte dort mit einem Stand und 2 Veranstaltungen im Rahmenprogramm zu präsentieren.
Für uns ist das eine Riesen Chance und wir arbeiten fieberhaft daran, das Beste daraus zu machen.
Ihr findet uns auf der Messe vom 15.-18.3. in Halle 3 am Stand D210.
Unsere erste Veranstaltung findet am 17.03.2018 von 17:00 – 17:30 im Forum Sachbuch Halle 5, Stand C200 statt.
Unsere zweite Veranstaltung findet am 18.03.2018 von 16:00 – 16:30 im Forum Sachbuch Halle 3, Stand E201 statt.

Neben den Veranstaltungen wollen wir natürlich unseren Stand optimal nutzen. Hierzu haben wir uns folgendes Standkonzept überlegt. Der Platz wird geteilt. Auf der einen Seite steht ein Bücherregal mit Literatur zu den Themen Nationalsozialismus, Bücherverbrennungen und Exilliteratur. Einige Schätze werden wir dabei haben. Ein gemütlicher Sessel zum verweilen und stöbern steht bereit. Die andere Seite wird ganz der Präsentation des Onlineatlas gewidmet. Neben Großen Drucken einiger Fotos und Panoramen steht ein Rechner bereit, um den Atlas zu erkunden.

Außerdem haben wir von 12 Motiven jeweils 1000 Postkarten gedruckt. Die auf der Messe verteilt und mitgenommen werden können.

So eine Messe ist viel Arbeit. Wir hatten keine Vorstellung davon. Seit Anfang Januar sitze ich fast täglich an Vorbereitungen und nur durch die Hilfe von vielen Anderen ist es überhaupt möglich dieses Projekt zu realisieren. Neben Standplanung, Layout, Bau und vielem Mehr ist natürlich das Geld ein großes Thema. Trotz des Sponsoring der Buchmesse brauchen wir knapp 1600€. Das setzt sich zusammen aus Materialkosten für den Messestandbau (ca. 400€), Werbematerial (ca. 700€), Fahrtkosten (ca. 200€) und Material um den Stand auszustatten(ca. 300€).

Einen Teil haben wir über einen Antrag bei der Sparkasse akquiriert(500€). Der Rest muss aus Spenden zusammenkommen. Unterstützt uns auf Betterplace.org
www.betterplace.org/p59750

Wir freuen uns auf die Messe und hoffen auf viele spannende Kontakte und Gespräche. Hoffentlich treffen wir auch einige von euch!

Alles Gute

Jan Schenck von Verbrannte Orte

Newsletter: Bericht vom Januar

Newsletter: Verbrannte Orte fährt zur Buchmesse!

Der Januar war ereignisreich für uns. In diesem Bericht wollen wir euch auf dem laufenden halten was so passiert ist.

Leipziger Buchmesse:
Das wichtigste zuerst: Wir fahren zur Leipziger Buchmesse! Die Messe hat uns eingeladen Verbrannte Orte dort mit einem Stand und 2 Veranstaltungen im Rahmenprogramm zu präsentieren.
Für uns ist das eine Riesen Chance und wir arbeiten fieberhaft daran, das Beste daraus zu machen.
Ihr findet uns auf der Messe vom 15.-18.3. in Halle 3 am Stand D210.
Unsere erste Veranstaltung findet am 17.03.2018 von 17:00 – 17:30 im Forum Sachbuch Halle 5, Stand C200 statt.
Unsere zweite Veranstaltung findet am 18.03.2018 von 16:00 – 16:30 im Forum Sachbuch Halle 3, Stand E201 statt.
Wir freuen uns, wenn diejenigen die auf der Buchmesse sind, bei uns vorbei gucken.
Natürlich kostet so eine Aktion viel Geld. Wir sind auf eure Hilfe angewiesen. Hier könnt ihr euch an der Realisierung dieser Chance beteiligen:
www.betterplace.org/p59750

Hamburg
Vom 15.1.-17.1. war ich in Hamburg fotografieren. Hier nur soviel, es hat viel Spaß gemacht und ich war wieder überrascht die Orte der Verbrennungen zu sehen. Einen ausführlichen Bericht findet ihr hier: http://blog.verbrannte-orte.de/2018/01/17/ein-bericht-aus-hamburg/
Wenn ihr euch an den Kosten für die Hamburgreise beteiligen wollt, dann könnt ihr das hier tun:
www.betterplace.org/p59750

Projektförderungen:
Viel Zeit hat im Januar das schreiben von Projektanträgen eingenommen. Zwei Anträge sind fertig und bei der Rosa Luxemburg und der Amadeu Antonio Stiftung eingereicht. Zwei weitere Anträge sind fast fertig und der Kontakt zu den Stiftungen ist hergestellt. Wir hoffen natürlich das die Anträge bewilligt werden und wir dann Schleswig-Holstein und Niedersachsen dem Onlineatlas hinzufügen können.

Das war unser Bericht vom Januar. Wie immer freuen wir uns über Hinweise, Feedback und Weiterleitung.
Alles Gute
Jan Schenck für Verbrannte Orte

Ein Bericht aus Hamburg

Ich war die letzten Tage in Hamburg unterwegs, um für Verbrannte Orte zu fotografieren.
Um euch auf dem laufenden zu halten kommt hier ein kleiner Bericht mit der ein oder anderen Zusatzinformationen.

Montag 15.1.
Am Montag habe ich morgens ein bisschen Organisatorisches erledigt. Einige Mails beantwortet, Kontakten in Hamburg geschrieben und mit der Leipziger Buchmesse telefoniert um Details zum Stand auf der Messe zu klären. Die Buchmesse ist für uns wirklich eine große Gelegenheit unser Projekt dort zu präsentieren und bekannter zu machen, bedeutet aber auch viel Arbeit. Nichtsdestotrotz, wir freuen uns sehr wir diese Möglichkeit haben.
Gegen Mittag bin ich zum Kaiser-Friedrich-Ufer in Hamburg-Eimsbüttel gefahren. Auf dem Weg ein kurzer Stop beim Fotofachgeschäft IPS dort in der Nähe um eine größere Speicherkarte zu kaufen und dann stand ich dort wo für mich mit dem Projekt alles begann. Am 7. Mai 2010 habe ich dort die ersten Großformataufnahmen gemacht, im Rahmen des Projekts “Ein Tag in Deutschland” der Fotografenvereinigung Freelens. Die Idee das Projekt als Onlineatlas umzusetzen und mit den Panoramen zu arbeiten, kam erst 2 Jahr später. Am Montag also folgt nun das Panorama. Die Schulpausen und viele Spaziergänger, machen es etwas schwieriger die richtigen Momente zu finden, aber nach ca. 1,5 Stunden habe ich 2 Motive als Panorama im Kasten. Am Kaiser-Friedrich-Ufer fand die Bücherverbrennung am 15. Mai 1933 im Rahmen der “Aktion wider den undeutschen Geist” statt. Dort gibt es ein Denkmal zur Erinnerung und jedes Jahr findet dort am 15. Mai eine Gedenkveranstaltung statt.
http://www.lese-zeichen-hamburg.de/
Direkt am Kaiser-Friedrich-Ufer befinden sich ein Gymnasium wo ich kurze Zeit zur Schule gegangen bin. Auch das ist für mich eine Verbindung zum Ort. Damals war mir die Geschichte unbekannt.
http://verbrannte-orte.de/hamburg-kaiser-friedrich-ufer
Weiter geht es zum Else-Rauch-Platz. Dort ist es leider zu viel Betrieb, so dass ich mich zum Aufwärmen in ein Cafe setze und beschließe die Fotos auf Mittwoch zu verschieben.

Dienstag 16.1.
Bergedorf und Lohbrügge stehen für heute auf dem Programm. Mein Vater begleitet mich und ich freue mich, dass ich gefahren werde und natürlich über die Begleitung.
Als erstes geht es nach Bergedorf. Dort befindet sich auch heute noch ein Sportplatz, genau wie vor 85 Jahren. Ich mache 2 Panoramen und 2 Großformataufnahmen. Nach einem kurzen Gespräch mit einem Vereinsangehörigem des Sportplatzes finden wir auch die Gedenktafel welche 2010 dort angebracht wurde. Die Bergedorfer Bücherverbrennung fand im Rahmen des “Tag der Jugend” am 24. Juni 1933 statt. Ein Fackelzug mit 3000 Menschen lief zum Sportplatz am Schulenbrooksweg. Dort wurde ein Scheiterhaufen mit 414 Büchern entzündet und die Werke vieler verfolgter Autor_innen den Flammen preis gegeben.
http://verbrannte-orte.de/hamburg-bergedorf

Von Bergedorf fahren wir weiter nach Lohbrügge. Dort fand auch am 24. Juni eine Bücherverbrennung statt. Auch hier ging es mit einem Fackelzug in die Boberger DÜnen. Der genaue Ort ist nicht bekannt, so entscheide ich mich in die Große Düne zu gehen und dort das Panorama zu machen. Im Hintergrund der Segelflugplatz welcher sich heute direkt neben der Düne befindet. Einige Spaziergängerinnen sind mit ihren Hunden unterwegs ansonsten ist es ruhig. Für mich ein besondere Ort, weil ich mir ausmalen kann wie damals diese Verbrennung statt gefunden hat. Gespenstisch!
Hier mache ich nur 1 Panorama weil ich mir sehr sicher mit dem Standort bin. Noch 3 Motive mit der Großformatkamera und dann geht es zum Auto zurück. Durchgefroren machen wir uns auf dem Weg nach Hause. Als wir im Auto sitzen fängt es an zu regnen. Glück gehabt.
http://verbrannte-orte.de/hamburg-lohbruegge

Mittwoch 17.1.
Beim Frühstück fängt es an zu schneien und so mache ich mir erst Mal etwas Gedanken zum Stand auf der Buchmesse. Vieles muss dafür geklärt und organisiert werden.
Gegen halb 11 lichtet sich das Wetter und wir fahren los. Auch heute ist mein Vater dabei. Am Else-Rauch-Platz angekommen ist gerade Schulpause und einige Jugendliche sind auf dem Platz. Als diese weg sind, mache ich das Panorama. Auch hier mache ich nur eins, da für mich der Standort klar ist. 2 Motive für die Großformataufnahmen fallen mir sofort ins Auge und so sind wir nach ca. 1 Stunde fertig. Direkt am Platz befindet sich ein kleines Cafe wo wir noch ein Kaffee trinken. Als wir uns mit dem Wirt unterhalten und ihm vom Projekt erzählen, klärt er uns auf wer Else Rauch war. Sie war Lehrerin an der Schule direkt am Platz und wurde von den Nationalsozialisten ins KZ deportiert, wo sie am 10.Mai 1942 ermordet wurde.
https://de.wikipedia.org/wiki/Else_Rauch

Sicherlich ist euch aufgefallen das ein Ort nach den 3 Tagen fehlt. An der Stelle wo früher das Lübecker Torfeld war, habe ich schon 2010 Großformataufnahmen gemacht. Heute befindet sich dort eine riesige Kreuzung mit viel Verkehr und deswegen habe ich beschlossen dort im Frühjahr nochmal hinzufahren um möglichst früh am Tag ein Panorama mit weniger Verkehr zu machen.

Auf Betterplace könnt ihr für das Projekt spenden und euch so an den Kosten für die Fotoreise in Hamburg zu beteiligen.
https://www.betterplace.org/de/projects/59750-verbrannte-orte-onlineatlas-nationalsozialistischer-bucherverbrennungen

Newsletter: Pläne für 2018

Liebe SpenderInnen und Interessierte des Projekts „Verbrannte Orte“,
Mit diesem Newsletter wollen wir Euch/Sie über die Planungen für das Jahr 2018 informieren.

In den letzten zwei Jahren war es ruhig um das Projekt „Verbrannte Orte“. Das lag zum Einen an fehlenden Kapazitäten der Projektverantwortlichen, zum Anderen an fehlender finanzieller Substanz um die Arbeit weiter entwickeln zu können.

Die Entscheidung, für die Überführung in die Trägerschaft des Kommunikationszentrums Meuchefitz e.V., hat sich bestätigt. Dadurch konnte gewährleistet werden, dass das Projekt weiter betrieben werden kann und das zu mindestens die Grundkosten abgedeckt sind.

Im Jahr 2018 jähren sich die Bücherverbrennungen durch die Nationalsozialisten zum 85. Mal. Dieses wollen wir zum Anlass nehmen, dem Projekt „Verbrannte Orte“ wieder mit neuem Schwung weiter zu entwickeln. Im Folgenden wollen wir Euch/Sie darüber informieren, was wir für das Jahr 2018 geplant haben.
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Das Beispiel Schleswig-Holstein.

Ich sitze gerade an den Vorbereitungen, eine Rundreise durch Schleswig-Holstein zu organisieren, um dort die Orte der Bücherverbrennungen zu fotografieren. Das bedeutet viel Arbeit und viel kleine Schritte. Dieser Artikel soll euch zeigen was  alles zu tun ist, bevor es überhaupt los geht.

  • Kontakte in den Orten sammeln. In jedem Ort den ich besuche, möchte ich gerne eine Infoveranstaltung zum Thema machen. Dies bedeutet für mich, dass ich in allen Orten Institutionen oder Vereine finden muss, die Interesse haben mich einzuladen und diese Veranstaltung zu organisieren. Außerdem sammle ich für den Onlineatlas auch Hintergrundmaterial und Zeitzeugenberichte zu den Bücherverbrennungen. Hierfür treten ich mit Stadtarchiven, Geschichtsvereinen und Gruppen die sich mit dem wach halten der Erinnerungen an die Verbrechen der NS-Zeit beschäftigen in Kontakt.
  • Förderungen beantragen. Bis ein Ort im Onlineatlas mit Hintergrundmaterial, Panorama und Großformatfotos erscheint braucht es viel Arbeit und Geld. Jeder Ort kostest im Durchschnitt ca. 800€. Dies beinhaltet Fahrtkosten, Unterkunft, Filmmaterial, Laborkosten, Betriebskosten für die Server und viele Kleinigkeiten mehr. Und natürlich auch Honorare für Texte, Recherche, Pressearbeit und für das Fotografieren. Reich wird natürlich keiner von uns und viel Arbeit wird ehrenamtlich geleistet.
  • Pressearbeit. Um Öffentlichkeit für das Thema und den Onlineatlas zu schaffen braucht es Pressearbeit. Kontakte zu Medien aufnehmen, Interviews geben und vieles mehr gehört dazu. Natürlich auch dieser Blog und die Sozialen Medien.
  • Planen der Reise. Einen Termin finden, Unterkünfte buchen etc.
  • Und dann geht es los. Im Fall von Schleswig-Holstein heißt das: 8 Tage unterwegs sein, fotografieren, Veranstaltungen machen und viele interessante Menschen kennen lernen.
  • Im Nachgang geht es wieder an den Schreibtisch. Texte schreiben, Bilder bearbeiten und die Internetseite aktualisieren. Bei Förderungen kommt dann auch noch die Abrechnung dazu.

Ihr seht in so einem Projekt steckt viel Arbeit und Energie. Wenn ihr das Projekt unterstützen wollt freuen wir uns über Spenden an:

Kommunikationszentrum Meuchefitz e.V.
IBAN: DE60 2585 0110 0044 0578 42
BIC: NOLADE21UEL
Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg
Verwendungszweck: Verbrannte Orte
Der Trägerverein ist gemeinnützig, weswegen Spenden an uns steuerlich absetzbar sind. Zuwendungsbescheinigungen verschicken wir auf Anfrage.

Außerdem freuen wir uns über Informationen zu Fördermöglichkeiten und natürlich zu den Bücherverbrennungen.