Newsletter Januar

Newsletter und Jahresbericht:

Ein kurzer Newsletter zum Jahresanfang von uns, mit dem wir euch, vor allen Dingen, auf unseren Jahresbericht Hinweisen wollen.

Wir wollen euch, das erste Mal in der Geschichte unseres Projektes, mit einem Jahresbericht über die Ereignisse und Finanziellen Entwicklungen des letzten Jahres berichten. Damit ihr einen besseren Eindruck vom Jahr bekommt, haben wir ihn, zusammen mit einigen Bildern, in eine .pdf Datei gepackt. Ihr findet ihn im Anhang.

In besserer Qualität findet ihr den Jahresbericht 2018 auch auf unserer Webseite zum Download:

https://blog.verbrannte-orte.de/files/2019/01/Jahresbericht2018.pdf

Veranstaltung Kiel

Vom 21.01.-25.01. findet in der Mensa 1 der Universität Kiel eine Ausstellung unseres Projektes, Im Rahmen der Never Again Aktionstage, statt. Während dieser Ausstellung stellen wir das Projekt am 23.01. 18:30 mit einem Vortrag vor. Wir freuen uns auf euch.

 

Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Nach wie vor ist unserer Plan Ende Februar nach Sachsen und Sachsen-Anhalt zu fahren um die dortigen Ort der NS Bücherverbrennungen zu fotografieren. Wir möchte die Aufnahmen gerne noch vor der Buchmesse in Leipzig fertig haben um sie dort präsentieren zu können. Wir leider immer noch auf der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten für diese Foto- und Recherchereise. Pro Ort brauchen wir ca. 600-800€. In Bautzen hat dies ein Privatspender übernommen. Wir freuen uns über Ideen und Hinweise.

 

Neue Internetseite im Rahmen unseres Projektes

Anfang Januar haben wir eine neue Unterseite unseres Projektes gestartet. Im letzten Jahr haben wir viel positives Feedback zu unseren Fotografien und dem damit verbundenen Zugang zum Historischen Ereignis bekommen. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, einen Ort zu schaffen an dem die Fotografien präsenter im Projekt vertreten sind. Natürlich ist die neue Seite eng verzahnt mit den bestehenden Teilen unseres Projektes.

Die neue Internetseite findet ihr hier: http://foto.verbrannte-orte.de

 

Wir wünschen euch einen guten Start in das Jahr 2019 und hoffen das wir uns bei der ein oder anderen Gelegenheit dieses Jahr treffen.

Jahresbericht 2018

Das erste Mal in der Geschichte unseres Projektes haben wir für euch einen Jahresbericht zusammengestellt. Wir wollen euch erzählen was im Jahr 2018 bei uns im Projekt alles passiert ist. Themen sind die Entwicklungen im Onlineatlas, die Buchmessen, unsere Veranstaltungen und ein kleiner Einblick in das, was 2018 Finanziell gelaufen ist. Zum Abschluss gibt es natürlich einen Ausblick auf 2019.
Den Jahresbericht mit Bildern findet ihr, als .pdf Datei, hier zum Download.

Jahresbericht2018 (1,6mb)

Bericht zur Fotoreise nach Niedersachsen

Vom 13.-17.Dezember waren wir zu zweit in Niedersachsen unterwegs, um die dortigen Orte der NS Bücherverbrennungen für den Onlineatlas zu Dokumentieren.

Am 13. Dezember sind wir los gefahren. Der erste Stopp war in Braunschweig. Dort fanden 1933 insgesamt 2 Bücherverbrennungen durch die Nationalsozialisten statt.
Die erste fand am 9. März 1933 vor dem Volksfreundhaus am Ackerhof statt. Das Haus, in dem sich eine Druckerei und die Büros von Gewerkschaften und SPD befanden, wurde von der SS gestürmt und die erbeuteten Schriftstücke wie Bücher und Flugblätter wurden auf dem Ackerhof verbrannt.
Bei der Stürmung wurde außerdem der Kaufmann Hans Salle erschossen.
http://verbrannte-orte.de/braunschweig-ackerhof
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Technische Probleme bei den Panoramen.

Viele warten sicherlich schon länger auf die Panoramen von den Orten der Bücherverbrennungen in Schleswig Holstein, Hamburg und Frankfurt. Die Bilder haben wir im letzten Jahr fotografiert und sie sind auch zusammen gebaut. Momentan haben wir leider technische Probleme diese in den Onlineatlas einzubinden.

Wenn ihr euch auf http://verbrannte-orte.de/hamburg-bergedorf das Panorama anschaut werdet ihr den Schwarzen Balken bemerken der im Bild ist. Wir arbeiten an einer Lösung um endlich die Panoramen veröffentlichen zu können.

 

Newsletter Dezember 2018

Liebe Unterstützer*innen, Interessierte und Freunde des Projektes Verbrannte Orte,

wie im letzten Newsletter angekündigt, bekommt ihr jetzt, Anfang Dezember, wieder Post von uns. Zuallererst natürlich um euch über unsere Termine während unserer kommenden Foto- und Recherchereise zu informieren, aber natürlich wollen wir euch auch über andere Projektentwicklungen auf dem Laufenden halten.

Heute wollen wir über folgende Punkte informieren:

1. Wir kommen nach Niedersachsen!

2. Wir wollen nach Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

3. Webseite.

4. Weihnachten.

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Wir wollen nach Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

Wir sind auch 2019 wieder auf die Buchmesse in Leipzig eingeladen. Unsere Erfahrungen zeigen: Es gibt ein großes Interesse nach Informationen mit Regional-Bezug. Viele Menschen fragten auf der Messe 2018 nach Postkarten und Informationen zu den Bücherverbrennungen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Für uns ein Grund, diese Bundesländer vor der nächsten Messe zu besuchen. Dort zu fotografieren, recherchieren und die Orte im Atlas zu veröffentlichen.

Das heißt, wir fahren im Februar nach Leipzig, Halle, Jena, Zwickau und Weimar. Vielleicht auch nach Bautzen. Zur dortigen Bücherverbrennung wird gerade recherchiert. Dafür brauchen wir natürlich eure Unterstützung.

  • Ihr habt Idee zu Finanzierungsmöglichkeiten? Meldet euch.
  • Eure Firma oder Initiative hat Geld? Ihr könnte auch die Patenschaft für einen der Orte übernehmen. Kontaktiert uns. Dann besprechen wir die Details.
  • Ihr wollt direkt Spenden? Schaut auf unserer Spendenseite vorbei.
  • Natürlich wollen wir vor Ort den Atlas wieder in Veranstaltungen vorstellen. Wir freuen uns über Einladungen in den betreffenden Städten.

Newsletter Oktober 2018

Newsletter Oktober 2018

Liebe SpenderInnen und Interessierte des Projektes „Verbrannte Orte“.

Heute wollen wir einen Überblick geben, über die Ereignisse seit März 2018.

Seitdem ihr den letzten Newsletter erhalten habt, hat sich sehr viel ereignet. Durch die Fülle der Ereignisse haben wir es nicht geschafft, euch früher mit einem Update zu versorgen.

Themen diesmal:

  • Buchmesse in Frankfurt vom 10. bis 14. Oktober
  • Dialogforum Mauthausen vom 17. bis 18.September
  • Fotorundreise durch Niedersachsen
  • Bitte um Unterstützung

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Tag 1 der Buchmesse in Frankfurt

Der 1. Tag der Frankfurter Buchmesse ist rum. Hier ein kurzer Bericht. Fotos folgen. Wer auf dem Laufenden bleiben möchte folgt uns am besten auf Twitter.

Vorneweg ist zu sagen, in Frankfurt ist vieles anders als in Leipzig. Beginnend mit dem Aufbau. Die Halle 3.1. wo unser Stand ist, ist tatsächlich im 1. Stock des Gebäudes. Trotzdem größer als in Leipzig. Dies hat zur Folge das man nicht mit dem Auto an den Stand heran fahren kann. Entweder beauftragt man ein Logistikunternehmen für den Transport zum Stand oder hat einen eigenen Hubwagen dabei. Wir hatten weder noch, so dass wir uns von freundlichen Messebauern alles zusammen leihen mussten. Vielen Dank!. Punkt 1. gelernt.

In Frankfurt haben wir einen Systemstand, der größer ist als unser Leipziger Selbstbaustand. Auch dies hat uns vor einige Herausforderungen beim Aufbau und bei der Hängung der Bilder gestellt.

Der 1. Messetag verlief sehr gut für uns. Wie schon in Leipzig gab es viel Interesse und viele spannende Gespräche. Gerade Lehrer*innen und Pädagog*innen äußerten viel Interesse an Bildungsmaterial. Auch die Frage nach einer Wanderausstellung tauchte immer wieder auf.

Besonders hervorheben möchte ich die vielen spannenden Gespräche die wir am Stand haben. Sammler, Historiker, Lehrer aber auch Nachkommen von Holocaust-Überlebenden kommen vorbei und eröffnen viele neue Perspektiven. Auch unser Horizont wächst so von Tag zu Tag.

 

 

Newsletter Juli 2018

Newsletter Juli 2018
Ein kurzer Newsletter Anfang Juli. Auch wir befinden uns im Sommerloch und sind dies auch noch die nächsten 2-3 Wochen. Trotzdem wollen wir euch einige Infos und Berichte nicht vorenthalten.

Gedenkveranstaltung Frankfurt
Anfang Mai war ich, auf Einladung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, in Frankfurt und habe dort während einer Gedenklesung im Historischen Museum das Projekt Verbrannte Orte vorgestellt.
Neben der Einladung und einer großzügigen Spende hat der Börsenverein die Unterkunft für weitere Tage bezahlt so das ich die Orte der Bücherverbrennung in Frankfurt und Offenbach fotografieren konnte.
Die Veranstaltung selber war eine super Gelegenheit das Projekt vorzustellen. Und auch hier haben sich spannende und gute Kontakte ergeben.

Tagesspiegel
Am 10. Mai erschien im Tagesspiegel in Berlin ein ausführlicher Artikel über das Projekt. Der Kontakt zum Redakteur hatte sich auf der Leipziger Buchmesse ergeben. Der Artikel brachte einiges an Resonanz mit sich.
https://www.tagesspiegel.de/medien/buecherverbrennungen-der-nazis-die-kaum-bekannten-verbrannten-orte/21254994.html

Schleswig Holstein
Ende Mai war ich in Schleswig Holstein unterwegs und habe die dortigen Orte der Bücherverbrennungen fotografiert. Einen ausführlichen Bericht findet ihr auf unserem Blog.
http://blog.verbrannte-orte.de/2018/07/08/rundtour-durch-schleswig-holstein/

Einladung Mauthausen
Für Mitte September sind wir zum Symposium der Gedenkstätte Mauthausen in Östereich eingeladen. Thema ist unter anderem das Digitale Erinnern. Wir freuen uns sehr und halten euch auf dem Laufenden wenn es Neuigkeiten gibt.

Frankfurter Buchmesse
Nachdem wir im März auf der Leipziger Buchmesse waren und sich dort viele Kontakte und Kooperationen ergeben hatten freuen wir uns um so mehr, dass wir auch eine Einladung für die Frankfurter Buchmesse bekommen haben. Vom 10.-14.Oktober sind wir mit einem Stand auf der Messe vertreten.

Natürlich sind wir auch nach wie vor auf Spenden angewiesen. www.betterplace.org/p59750

Wir wünschen euch einen schönen Sommer und melden uns Mitte August, wenn die Ergebnisse der Schleswig Holstein Rundtour Online sind.

Alles Gute

Jan Schenck

Rundtour durch Schleswig Holstein

In der letzten Maiwoche war ich in Schleswig-Holstein unterwegs. Dort habe ich die Orte der nationalsozialistischen Bücherverbrennungen besucht und für den Onlineatlas fotografiert. Finanziell und Organisatorisch wurde ich dabei von der Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem Landesbeauftragten für Politische Bildung unterstützt.
Die Rundreise hat viel Spaß gebracht, viele Interessante Kontakte ergeben und den Onlineatlas ein gutes Stück weitergebracht.

Wie immer brauchen wir auch noch Spenden: www.betterplace.org/p59750

22.-23.5. Helgoland
Die ersten 2 Tage war ich auf Helgoland. Im Vorfeld hatte ich dort den Kontakt zur Inselbücherei hergestellt. Aufgrund von Ferien und Urlauben ist es leider nicht zu einer Veranstaltung gekommen, trotzdem hat sich der Kontakt sehr gelohnt. Zur Verbrennung in Helgoland ist sehr wenig bekannt und ich hatte bisher keinerlei Quellen außer einem Wikipediaeintrag. Die Bibliothekarin wurde allerdings in einem Buch fündig, welches sie mir heraus legte und welches ich später auch in einem Laden fand und kaufte. Dort ist die Verbrennung detaillierter beschrieben und weitere Quellen sind genannt.
Durch die fast komplette Zerstörung Helgolands am Ende des Krieges, erinnert wenig an das frühere Aussehen des Platzes der Bücherverbrennung. Die Kirche diente mir als Orientierungspunkt, da diese an selber Stelle wieder aufgebaut wurde.
Durch den Kontakt zur Bibliothekarin und auch zum Museumsdirektor ergibt sich dort hoffentlich die spätere Möglichkeit einer Öffentlichen Veranstaltung.
http://verbrannte-orte.de/helgoland

24.5. Schleswig
Von Helgoland ging es nach Schleswig. Dort traf ich mich mit einem Redakteur der Lokalzeitung auf dem Stadtfeld. Auch hier erinnern nur noch wenige Häuser an das frühere Aussehen des Platzes. Heute dient der Platz als Parkplatz und als Ort für Feste. Für mich war das Treffen mit dem Lokalredakteur besonders interessant, da der damalige Chefredakteur der Schleswiger Nachrichten federführend an der Organisation der Bücherverbrennung beteiligt war. Bis Anfang der 90er war es daher schwierig dieses Ereignis dort überhaupt zu thematisieren. Um so schöner das es jetzt einen Artikel über das Projekt gab und ich historisches Material aus den Archiven der Zeitung bekomme.
https://www.shz.de/lokales/schleswiger-nachrichten/spurensuche-mit-der-kamera-id19935841.html
http://verbrannte-orte.de/schleswig

25.5. Flensburg
Dritte Etappe meiner Tour war Flensburg. Dort traf ich mich mit einem Redakteur des Offenen Kanals sowie einen Journalisten und Historiker der viel zu den Bücherverbrennung gearbeitet hat. Der Historiker konnte viel zu den lokalen Gegebenheiten erzählen und machte das ganze Ereignis greifbarer. Der Redakteur des OK filmte kräftig drauf los und entstanden ist eine schöner kurzer Bericht. In Flensburg fanden an 2 Orten Bücherverbrennungen statt. Zu beiden Plätzen stellt der Historiker dem Projekt einen Hintergrundtext und Historisches Material zur Verfügung.
Hier noch der Link zum Beitrag des OK ab Min 4:36  https://www.youtube.com/watch?v=F3ny6ASK5SE
http://verbrannte-orte.de/flensburg

26.5. Lübeck
Am morgen bin ich von Flensburg nach Lübeck gefahren. Dies ist einer kleiner Schlenker in der Rundreise, der auf den ersten Blick keinen Sinn macht. Allerdings fand die Bücherverbrennung in Lübeck am 26.5.1933 statt und ich wollte die Gelegenheit nutzen genau 85 Jahre später meine Fotos zu machen. Um so größer war der Schreck als ich am Buniamshof ankam. Dort fand das ganze Wochenende ein Leichtaltethikfest statt und es war eine Menge Betrieb. Außerdem ist der Sportplatz eingezäuntes Privatgelände und ich bekam vom Platzwart keine Erlaubnis dort zu fotografieren. Zu seiner Verteidigung muss man sagen, dass er sehr nett war, aber sehr strikte Anweisung aus dem Rathaus hat.
Nachdem ich mich ein wenig umgeguckt hatte beschloss ich Abends wieder zu kommen und aus dem nicht umzäunten Bereich heraus zu fotografieren. So hatte ich also einen kleinen Urlaubstag in Lübeck, welcher sehr erholsam war. Ich schlenderte durch die schöne Altstadt, entfernte eine paar Aufkleber der Identitären und aß in einem kleinem Kaffee eine sehr leckere Waffel. Abends ging es wieder zu Buniamshof und ich machte einige schöne Fotos.
http://verbrannte-orte.de/luebeck

27.5. Rendsburg
Auch in Rendsburg war auf dem Paradeplatz einiges los. Ein Deutsch-Dänisches Stadtfest bevölkerte den ganzen Platz. Auch hier musste ich also wieder bis zum Abend warten. Ich nutzte die Gelegenheit für einen Besuch im Jüdischen Museum. Ein sehr bewegender und berührende Besuch, den ich nur weiter empfehlen kann. Im Vorfeld hatte ich mit dem Direktor des Museums Kontakt und eine zukünftige Veranstaltung ist in Planung. So ließ ich ein paar Postkarten und eine Projektbeschreibung für ihn da und ging wieder Richtung Paradeplatz. Das Fest war im Abklingen und so machte ich meine Großformataufnahmen. Das Panorama fotografierte ich erst am nächsten Morgen.  Besonders an Rendsburg war das große Interesse der PassantInnen. Ich bin es gewöhnt, dass ich immer mal wieder gefragt werde was ich da tue, in Rendsburg kamen aber direkt mehrere Leute auf mich zu und es ergaben sich einige nette längere Gespräche.
http://verbrannte-orte.de/rendsburg

28.5. Kiel
Nachdem ich das Panorama in Rendsburg fotografiert hatte ging es nach Kiel. Dort hatte ich im Vorfeld mit dem Runden Tisch gegen Rassismus Kontakt aufgenommen und sie hatten eine Veranstaltung an der Uni vorbereitet. Am Wilhelmplatz in Kiel traf ich mich also mit zweien vom Runden Tische, mit dabei war auch mein Kontakt in der Rosa Luxemburg Stiftung. Ich machte meine Fotos und am Nachmittag gingen wir gemeinsam in ein Kaffee an der Uni. Viele nette und spannende Gespräche bestimmten den Tag. Die Veranstaltung am Abend fiel leider ins legendäre Sommerloch. Draußen waren 26° und niemand wollte in der Uni im Hörsaal sitzen. Wir nutzten also die Gelegenheit zum Austausch über das Projekt im kleinen Kreis und überlegten wie eine Veranstaltung nächstes Jahr aussehen könnte.
Abends gingen wir noch ins Lokal und ließen den schönen Tag ausklingen.
http://verbrannte-orte.de/kiel

Jetzt folgte eine kleine Unterbrechung der Rundreise. Der Onlineatlas ist für mich in vielen Punkten ein ehrenamtliches Projekt. Die Projektentwicklung und viele Veranstaltungen führe ich ehrenamtlich durch. Für die Rundreisen versuche ich Förderungen zu akquirieren um mir und anderen eine Aufwandsentschädigung auszahlen zu können. Dies bringt es mit sich, das ich noch andere Jobs habe, so zum Beispiel die Erlebnispädagogik mit Kindern und Jugendlichen. Die nächsten 3 Tage war ich in Plön und habe dort ein Teamtraining mit einer 7 Klasse gemacht. Mehr Infos zu diesem Bereich meiner Arbeit findet ihr auf: http://erleben-leben.org

1.6. Eutin
Nach drei Tagen in Plön ging es am 1.6. Morgens nach Eutin. Dort traf ich mich mit einer Lokalredakteurin der Eutiner Zeitung auf dem Festplatz am Vogelberg. Der Artikel ist hier zu finden: http://www.ln-online.de/Lokales/Ostholstein/Bilder-gegen-das-Vergessen
Nach der Veröffentlichung des Artikels meldete sich ein Mitglied des Eutiner Bürgervereins, welche sich mit der Eutiner Bücherverbrennung beschäftigt hatte und merkte an, dass der frühere Festplatz wohl doch woanders war. Auch dies ist wieder ein interessanter Kontakt und Beweis wie wichtig die Veröffentlichungen in den Lokalzeitungen sind. Eutin werde ich wohl nochmal besuchen.
http://verbrannte-orte.de/eutin

Alles in Allem eine sehr spannende Zeit mit vielen Interessanten und Kontakten. Die Ergebnisse werden voraussichtlich Mitte August im Atlas zu sehen sein.
Vielen Dank nochmal an alle UnterstützerInnen vor Ort sowie an die Rosa Luxemburg Stiftung und den Landesbeauftragten für politische Bildung.